{"id":1411,"date":"2018-12-12T22:36:21","date_gmt":"2018-12-12T22:36:21","guid":{"rendered":"https:\/\/h-a-u-s.org\/?p=1411"},"modified":"2021-01-10T19:26:58","modified_gmt":"2021-01-10T19:26:58","slug":"workshop-trust-in-robotic-systems-at-conference-technische-unterstuetzungssysteme-die-die-menschen-wirklich-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/h-a-u-s.org\/index.php\/2018\/12\/12\/workshop-trust-in-robotic-systems-at-conference-technische-unterstuetzungssysteme-die-die-menschen-wirklich-wollen\/","title":{"rendered":"Workshop &#8220;Trust in Robotic Systems&#8221; at conference &#8220;Developing Support Technologies, Integrating Multiple Perspectives to Create Assistance that People Really Want&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"708\" height=\"671\" src=\"https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screen-Shot-2019-02-17-at-19.21.59.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1414\" srcset=\"https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screen-Shot-2019-02-17-at-19.21.59.png 708w, https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Screen-Shot-2019-02-17-at-19.21.59-300x284.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-smart-assist-smart-adjustable-soft-and-intelligent-support-technologies\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"i4YawPAmlO\"><a href=\"http:\/\/www.humanhybridrobot.info\/3-transdisziplinaere-konferenz-technische-unterstuetzungssysteme-die-die-menschen-wirklich-wollen-am-11-und-12-dezember-2018\/\">3. transdisziplin\u00e4re Konferenz &#8222;Technische Unterst\u00fctzungssysteme, die die Menschen wirklich wollen&#8220; am 11. und 12. Dezember 2018<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;3. transdisziplin\u00e4re Konferenz &#8222;Technische Unterst\u00fctzungssysteme, die die Menschen wirklich wollen&#8220; am 11. und 12. 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Wie kann ein dauerhaftes Verh\u00e4ltnis von Vertrauen zwischen Menschen und robotischen Systemen aufrechterhalten werden? Zur Diskussion gestellt wird der Prototyp eines Raum\u2010Modells (KRM) als Basis f\u00fcr die Interaktion mit robotischen Systemen. Es wird vermittels sprachlicher und nonverbaler Kommunikation in einer Art Sprachspiel (ARS) realisiert. Modell und Spiel wurden von der Forschungsgruppe H.A.U.S. transdisziplin\u00e4r entwickelt. Das damit erreichte vertraute Verhalten eines Systems soll Vertrauen bei seinen Benutzern erwecken und erhalten. Im Workshop\u2010Format eines (World\u2010Cafe) werden nach einem kurzen Impuls drei Themenbereiche aufgespannt. In Folge werden mit den Teilnehmerinnen, an drei Diskussionstischen, gemeinsame Antworten auf ausgew\u00e4hlte Fragen erarbeitet. <\/p>\n\n\n\n<p>Leitung: Oliver Sch\u00fcrer, Christoph Hubatschke, Christoph M\u00fcller und Benjamin Stangl (TU Wien, Uni Wien)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"969\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2368-crop-969x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1413\" srcset=\"https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2368-crop-969x1024.jpg 969w, https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2368-crop-284x300.jpg 284w, https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2368-crop-768x812.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 969px) 100vw, 969px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2379-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1412\" srcset=\"https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2379-768x1024.jpg 768w, https:\/\/h-a-u-s.org\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_2379-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Autonomie,\nMobilit\u00e4t und Entscheidungskompetenz lassen robotische Systeme nicht mehr als\nWerkzeuge, sondern vielmehr als kooperierende Instrumente auftreten. Ihre\ninh\u00e4rente Komplexit\u00e4t macht lineares Antizipieren ihrer Zuverl\u00e4ssigkeit\nunm\u00f6glich. Deshalb brauchen Menschen, die mit robotischen Systemen umgehen,\neine andere Art Hypothese \u00fcber deren zuk\u00fcnftiges Verhalten: Vertrauen. Damit\nwird die kognitiv unw\u00e4gbare Komplexit\u00e4t dieser Apparate in einen positiv\nbesetzten Affekt komprimiert, der mit Erfahrung entsteht und w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann ein robotisches Instrument,\netwa ein humanoider Roboer Vertrauen erwecken? Wie kann ein dauerhaftes\nVerh\u00e4ltnis von Vertrauen zwischen Menschen und robotischen Systemen\naufrechterhalten werden?<br>\nUm diese und weitere Fragen diskutieren zu k\u00f6nnen, wird der Prototyp eines\ntechnischen Systems vorgestellt. Transdisziplin\u00e4r entwickelt, in einer\nZusammenarbeit aus Architektur, HRI, KI-Forschung, Performance Kunst und\nPhilosophie.<\/p>\n\n\n\n<p>Workshop Themen:<br>KULTURELLER RAUM. <br>(Vortrag Sch\u00fcrer)<br>F\u00fcr die Entwicklung des Konzepts wurde die Behauptung der Neutralit\u00e4t von Raum und Technologie hinterfragt. Das System wird nicht als neutrales Ding verstanden, sondern als r\u00e4umlich verk\u00f6rperte, soziale Rolle. Vertrauen der Menschen entsteht (1) aus der Erfahrung von kompetenten, integren und wohlwollenden Verhalten und (2) aus Identifikation mit Zielen und Bed\u00fcrfnissen sowie \u00dcbereinstimmung in Wert- und Wissensformationen. Dies wurde im Konzept zum System als <em>Kulturelles Raum-Modell<\/em> in einer KI entwickelt. Es wird im <em>Architektonischen Raum-Spiel<\/em> (hier im Blog auch bezeichnet mit Space-Game, ASG) durch sprachliche und non-verbale Interaktion zwischen Mensch und Roboter permanent adaptiert.<\/p>\n\n\n\n<p>(UN)HEIMLICHE BEZIEHUNG. <br>(World Cafe Tabel Christoph Hubatschke)<br> Nach welchen Vorstellungen kann die soziokulturelle Rolle humanoider Roboter entwickelt werden? Dazu wird die politisch-ethischen Fragestellungen im Verh\u00e4ltnis Roboter-Mensch hinterfragt. Thematisiert mit einer kritischen Neu-Lekt\u00fcre des Roboterbegriffs und dessen Rezeptionsgeschichte, zwischen den Eigenschaften unheimlich (uncanny valley) und pflegend (care work). Aufbauend auf Donna Haraways Ansatz der companion species und dem was sie cross-species-trust nennt, wird das politisch-ethisches Konzept der &#8220;Konfidenz&#8221; entworfen und zur Diskussion gestellt. Dauerhaftes Vertrauen ist von Wechselseitigkeit gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>VERK\u00d6RPERTE KI. <br>(World Cafe Tabel Christoph M\u00fcller)<br>Das Konzept ist technisch in einem Prototyp realisiert: verschiedene KI-Module, Programmierung der dynamischen Bewegungen zu non-verbalen Gesten und sprachliche \u00c4u\u00dferungen. Gezeigt wird wie durch das Zusammenwirken der technischen Komponenten, (1) Gesten und Sprache unterschiedlicher Ausdruck simuliert wird, (2) Lernen und Raumerfassung des Machine-learning-systems in Echtzeit laufen, (3) die Simulation vom Vertrauen des Roboters in Personen, Umgebungen und Gegenst\u00e4nden, etwa im Pflegekontext, entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>HEIMELIGE ROBOTER. VERK\u00d6RPERTE KI. <br>(World Cafe Tabel Benjamin Stangl)<br>Entscheidungen und Handlungen robotischer Systeme finden in R\u00e4umen statt und werden ihrem sozialen Kontext bewertet. Neben den zweckdienlichen Funktionen werden Roboter auch eine Schnittstelle zu Geb\u00e4udeautomation und Internetdienstleistungen sein. Dadurch werden sensible Bereiche&nbsp;wie Sicherheit, Privatheit und Wohlergehen auf Assistenzsysteme \u00fcbertragen. Vorgestellt wird, auf welchen Ebenen und durch welche Prozesse soziale R\u00e4ume an der Konstitution von Vertrauen beteiligt sind. Die ABSCHLIE\u00dfENDE DISKUSSION \u00f6ffnet dem Publikum die unterschiedlichen Aspekte vom Prototyp eines technischen Systems und den ethischen Fragen der Pflege, philosophisch, technisch, k\u00fcnstlerisch und architektonisch.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Workshop \u201eVertrauen in robotische Systeme\u201c Um mit robotischen Systemen in unmittelbarer N\u00e4he umzugehen, brauchen Menschen eine Art grundlegende Hypothese als Antizipation \u00fcber das zuk\u00fcnftige Verhalten dieser Systeme: Vertrauen. 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